La Côte des Blancs

Kein Champagnergrundwein ist so gesucht wie die komplexen und delikaten, mineralischen und rassigen Chardonnay der Côte des Blancs. Die Côte des Blancs ist die kleinste der großen Champagnerregionen.
Die Côte des Blancs beginnt südlich der Stadt Épernay und erstreckt sich rund 20 Kilometer weiter südlich im rechten Winkel zum Marnetal bis zum Dorf Vertus.

Der Name spricht für sich: Die Côte des Blancs (Hang der Weißen) ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt. Er findet an den windgeschützten, nach Osten ausgerichteten Hängen auf stark kreidehaltigem, oft blendend weißem Untergrund ideale Bedingungen. Nur im Süden des Anbaugebiets, in Vertus mit seinen lehmhaltigen Böden, wächst etwas Pinot Noir. In der Côte des Blancs gerät der Chardonnay besonders finessenreich und frisch, mit Nuancen, die sich von Dorf zu Dorf unterscheiden.

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Karte zur Verfügung gestellt von „Comité Champagne – France“

Die Côte des Blancs bringt nicht nur die schönsten Chardonnay-Champagner (Blancs de Blancs) hervor. Ihre Weine werden auch für die Assemblagen der grossen Spitzen-Cuvées verwendet, meist im Verbund mit Pinot Noir aus der Montagne de Reims, in dem sie den idealen Partner finden. Sechs Weinbaugemeinden der Côte des Blancs sind als Grand Cru eingestuft: Avize, Chouilly (nur für Chardonnay), Cramant, Le Mesnil-sur-Oger, Oger und Oiry.

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